Feldjäger der Infanterie, Landgrafschaft Hessen-Kassel 1776-1783
Feldjäger der Infanterie, Landgrafschaft Hessen-Kassel 1776-1783 Genau zu der Zeit, als Georg Christian Carl Henschel sich in Kassel niederließ, um Kanonen und Glocken zu gießen, unterschrieb Landgraf Friedrich von Hessen-Kassel einen Vertrag. Für den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg vermietete er 19 000 Soldaten an Großbritannien. Mit den Einnahmen aus diesem Soldatenhandel finanzierte der Landgraf eine blühende Kulturlandschaft in Kassel. Unter anderem wurde mit dem Geld der Bau des Fridericianums 1779 und des Schlosses Wilhemshöhe 1786 finanziert, aber auch die Kunstsammlung der heutigen Museumslandschaft Kassel. In der Rekrutierung wurde versucht, möglichst viele durchreisende Auswärtige anzuwerben. Es wurde Reichtum, Gold und Land versprochen, für viele war aber schon die regelmäßige Verpflegung Anreiz genug. Es gab viele Freiwillige, jedoch wurde auch verschleppt oder schlichtweg eingezogen. Werbertrupps zogen durch das gesamte Land, um Bauernsöhne und einfache Handwerker an ihre Wehrpflicht zu erinnern. In "Kabale und Liebe" thematisiert Friedrich Schiller zu Beginn des 2. Akts diesen Handel. (Illustration: Charles M. Lefferts; Public Domain)
Dieses Bild ist der Rheinmetall Defense Website entnommen und zeigt den Infanterist der Zukunft, beweglich effektiver und besser geschützt.
Dieses Bild ist der Rheinmetall Defense Website entnommen und zeigt den Infanterist der Zukunft, beweglich effektiver und besser geschützt. (Illustration: Rheinmetall Defense)
Hessischer Fahnenmarsch (1732) von Landgraf Ludwig VIII